Schein-Sicherheiten
Dieser Tage geisterte die Meldung durch die Medien, dass die Bergrettung in der Schweiz diesen Winter sehr viel mehr zu tun hatte, als in früheren Jahren. Die Überprüfung der Unfälle zeigte bald einmal, dass Varianten-Skifahrer, -Snowboarder und Schneewanderer ganz offensichtlich vermehrt höhere Risiken eingingen. Die vertiefte Analyse machte dabei klar, dass sich die Leute mehr den je auf ihr Handy verlassen, um damit in Notfall die Rega oder sonst einen Rettungsdienst zu alarmieren. Statt einer verbesserte Sicherheit wird der Besitz des Hnadys in bestimmten Fällen zu einer Falle, in dem es eine (scheinbare) Sicherheit vorgaukelt und damit die Risikobereitschaft der Leute erhöht. Nix also von "safety first", sondern supermaximaler Kick; die Rega wir es im Ernstfall schon richten. Wie steht das eigentlich beim Wassersport in Wildbächen, Seen und Flüssen?

