23 Juli 2009

Zwei junge Surfer im Fluss ertrunken

(Quelle/Bezug: Swisscom 23.07.09). In allen Medien wurde darüber informiert, dass zwei junge Surfer im Fluss ertrunken sind. In diesem Zusammenhang möchten wir darauf aufmerksam machen, dass die SLRG ein spezielles Merkblatt für Wasser-Trendsportarten herausgegeben hat. Dort werden zwei Arten von Surfen im Fluss beschrieben (siehe Hauptseite SLRG, download, Merkblätter).

Wellenbrettfahren (gefährlich): Dabei wird das Brett sn einem Seil befestigt. Der Fall des 24-Jährigen im Kanal bei Erlinsbach gehört unter dieses Kapitel. 

Bungeesurfen: Dabei gibt es zwischen Surfbrett, Fahrer und Halteseil keine feste Verbindung. Beim Unfall im Mellingen (Reuss) handelt es sich um diese Situation

So oder so braucht es eine Sicherungs-Person, die nötigenfalls das Seil sofort durchschneiden kann.

Alles klar? Dass im Swisscom Artikel die versuchte REANIMATION als ANIMATION beschrieben ist, macht die Sache auch nicht besser.

Posted by bmichel at 16:39 | Kommentare (0)
18 Juli 2009

Tod nach Riverrafting-Unfall

(Quelle: swisscom vom 18.07.09) Eine der beiden Frauen, die beim Riverrafting-Unfall am Freitagnachmittag (17.07.09) in der Lütschine im Berner Oberland schwere Verletzungen erlitten hat, ist am Freitagabend im Spital verstorben. Die Identität der der Toten stehe noch nicht zweifelsfrei fest, teilte die Kantonspolizei Bern mit, bei einer zweiten, schwer verletzten Frau handle es sich um eine 28-jährige Amerikanerin.

Die beiden Frauen waren am Freitagnachmittag beim Riverrafting in der Lütschine gekentert und von Guides aus nachfolgenden Booten gerettet worden. Sie mussten wiederbelebt werden und die Rega flog die Schwerverletzten danach in eine Spezialklinik.

Insgesamt waren fünf Rafts hintereinender unterwegs. Für eine zweite Teilstrecke musste am Dangelstutz in Wilderswil eingewassert werden. Kurz nach der Einwasserungsstelle habe die Strömung das zweite Boot gegen einen Felsbrocken und zum Teil unter Wasser gedrückt, heisst es weiter. Dabei stürzten sieben Touristen und ein Guide isns Wasser. Ausser zwei Frauen konnten sich alle selbständig ans Ufer retten. Sie trugen lediglich leichte Verletzungen davon. Bei der Gruppe handelt es sich um eine Irländerin und um fünf Frauen und einem Mann aus Übersee, mehrheitlich aus Australien.

Posted by bmichel at 15:18 | Kommentare (1)
10 Juli 2009

Ultimative Kicks

nicht obwohl es gefährlich ist, sondern genau deshalb...

Der Sommer hat sich schon einige Male gemeldet und die Wassertemperaturen laden immer öfters zum Baden. Als Ergänzung zu Bongee Jumping und ähnlichem beginnt nun auch die Saison der Wildwasseraktivitäten mit Trendsportarten wie Bungee-Surfen, Wellenbrettfahren, River-Rafting und Canyoning, etc, etc.

Bungee-Surfen (und das gefährliche Wellenbrettfahren) sind in einem SLRG-Merkblatt gut beschrieben (siehe Website der SLRG unter dem Menu-Punkt "download") und die andern, üblicherweise unter Leitung erfahrener Guides durchgeführten Abenteuer haben heute einen hohen Sicherheitsstandard. Allerdings mussten vor genau 10 Jahren zuerst mal 21 Menschen beim Canyoning im Saxetenbach sterben...

Meine persönlichen Gedanken dazu? Man macht diese verrückten Dinge nicht, obwohl sie gefährlich sind, sondern genau deswegen. Hoffentlich habe alle Teilnehmer schriflich festgehalten, dass sie genau wissen, was sie tun und dass für ihre Schutzbefohlenen in jedem Fall gesorgt ist.

 

Posted by bmichel at 12:14 | Kommentare (0)
19 Juni 2009

Jugendlicher rettet Mutter und Kind aus der Aare

(Swisscom) Mit einem beherzten Sprung in die Aare hat ein 14-jähriger Jugendlicher im solothurnischen Flumenthal ein 10-jähriges Mädchen und ihre Mutter gerettet. Der Jugendliche habe die beiden schwimmend an Land gezogen, sagte Urs Eggenschwiler, Mediensprecher der Kantonspolizei Solothurn, auf Anfrage. Mutter und Kind seinen erschöpft gewesen.

Das glimpflich ausgegangene Drama ereignete sich am 17.06.09 Nachmittag. Ohne Schwimmhilfe spielte die 10-Jährige im knietiefen Wasser bei der Einmündung der Siggern in die Aare. Das Mädchen geriet gemäss Polizeiangaben in die Strömung und wurde vom Ufer weggetrieben. Die Mutter bemerkte dies und versuchte, ihr Kind zu retten. Sie begab sich umgehend ins Wasser, geriet aber selbst in Not und ertrank dabei fast.

Zum Glück der beiden hielten sich zur gleichen Zeit mehrere Jugendliche in unmittelbarer Nähe des Aareufers auf. Ein 14-Jähriger bemerkte die Notlage und sprang ohne lange zu überlegen in die Aare. In Rettungsschwimm-Manier gelang es ihm, Mutter und Kind vor dem Ertrinken zu retten.

Posted by bmichel at 14:42 | Kommentare (0)

Blog der Brevetierten



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